Neben der neuen Version von iTunes hat Apple bekanntlich am 1. September auch das neue soziale Musiknetzwerk “Ping” vorgestellt. Auf der Keynote präsentierte Steve Jobs stolz den neuen Service und die Anbindung an Facebook. Zudem biete Ping die Möglichkeit seine eigenen Freunde von Facebook übertragen zu können. Diese Anbindung fehlte allerdings in der finalen Version von Ping. Wie sich später in einem Interview mit Steve Jobs herausgestellt hat, wurden von Facebook einige Nutzungsbedinungen gefordert, die Apple nicht akzeptieren konnte. Jetzt berichtet Silicon Alley Insider, dass zwischen Facebook und Apple angeblich sehr intensive Verhandlungen geführt wurden, die sich größtenteils um die Nutzungs- und Eigentümerrechte gedreht haben. So sollen die Verhandlungen rund 18 Monate angedauert haben. Grund dafür waren die unterschiedlichen Meinungen zur Definition von einem Sozialen Netzwerk mit dem Schwerpunkt Musik. Wie sich aber schlussendlich herausgestellt hat, müssen diese Ansichten scheinbar ziemlich unterschiedlich gewesen, da iTunes 10 von Apple zwar mit Ping veröffentlicht wurde, allerdings ohne Facebook-Unterstützung.
