Bekanntlich ist das iPad bereits seit knapp 4 Monaten auf dem Markt erhältlich, doch fragt sich mancher Anwender, warum einige Apple-Applikationen für iPhone und iPod touch noch nicht an das neue iPad angepasst wurden. So hat beispielsweise die iTunes-Fernbedienung “Remote” das letzte Update Ende November 2009 erhalten und wurde bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht an den iPad-Bildschirm angepasst. Laut einigen Quellen soll diese Nichtaktualisierung auf die geringe Personalbesetzung bei Apple zurückzuführen sein. Demnach hat ein einziger Entwickler diese iPhone-App programmiert, ist aber derzeit mit anderen Projekten von Apple beschäftigt. Der CEO Sachin Agarwal von Posterous ist ein guter Freund vom entsprechenden Entwickler, der die Remote-Applikation programmiert hat und gibt jetzt in seinem Blog einige Informationen über den “Stand der Dinge” bekannt.
Laut seinen Aussagen arbeiten Entwickler, nicht wie bei Microsoft in großen Teams an einer Applikation, sondern Apple setzt meist auf kleine Gruppen aus wenigen Mitarbeitern. Agarwal verpackt diese derartige Vorgehen von Apple in einer Theorie, so dass diese Arbeitsweise eher an eine kleine aufstrebende Firma erinnert und nicht an ein Weltunternehmen. So soll Apple sich darauf eingelassen haben, nicht auf große Teams zu setzen, sondern gute Entwickler zu suchen, die Flexibilität aufweisen und von einer Aufgabe zur Nächsten übergehen können.
