Seit Ende Oktober letzten Jahres wurden von Apple keine neuen Macs vorgestellt, so dass es überraschende ist, dass Analysten sehr hohe Verkaufszahlen voraussagen. Demnach sollen nach Angaben von Piper Jaffray die Zahlen im aktuellen Quartal etwas höher sein, da Apple zumindest neue Modelle beim MacBook Pro vorgestellt hat. Des Weiteren rechnet Gene Munster mit 3,2 Millionen verkauften Macs. Dies sind 600.000 Geräte mehr als im Vorjahresquartal und über 200.000 Geräte mehr als im letzten Unternehmensquartal von Apple. Obwohl das iPad in aller Munde ist, hat dies keine Auswirkungen auf Verkäufe bei der Mac-Hard- und Software. Stattdessen hatten einige Spekulanten vermutet, dass sich einige Kunden nicht mehr für die günstigen MacBooks entscheiden, sondern zu einem iPad greifen. Laut den Einschätzungen von Munster, hat Apple die Funktionen des iPads “erfolgreich eingeschränkt”, so dass das iPad keinen vollwertigen Notebook-Ersatz darstellt. Wahrscheinlicher erscheint es, dass nicht der Mac unter den Verkäufen des iPads leidet, sondern eher die iPods. So verdient Apple pro verkauftem iPad mehr als bei einem iPod. Analysten schätzten, dass der Rückgang der iPod-Verkäufe um bis zu 17 Prozent durch den Verkaufserfolg des iPads aufgefangen wird.
