Bereits kurz nach der Veröffentlichung des iPad klagten die ersten Benutzer über Verbindungsfehler mit WLAN-Routern am iPad. Am Wochenanfang veröffentlichte die Princeton University einen Bericht, dass an den Verbindungsfehlern alleine das DHCP-Management des iPads schuld sei. Laut der Schulleitung wurden fast die Hälfte der auf dem Gelände des Universitäy befindlichen iPads bis auf weiteres aus dem Netzwerk ausgesperrt. Der DHCP-Fehler kommt laut dem Bericht nur zustande, da das iPad beim Abschalten bzw. Ablauf der Lease vergisst diese beim Router zu erneuern. So wird die vom iPad verwendete IP-Adresse vom Router als frei eingestuft. Mit dieser fehlerhaften IP-Adresse möchte sich das iPad nach dem Einschalten wieder verbinden, kann dies jedoch nicht, da die zugewiesene IP-Adresse bereits ausgelaufen ist und wieder an ein anderes Geräte im Netzwerk vergeben wurde. Des Weiteren gibt die Princeton University bekannt, dass ein kleiner Trick diesen Fehler umgehen kann, bis Apple das Problem mit einem Softwareupdate behoben hat. So sollen Schüler bei Nichtbenutzung des iPads das Gerät entweder in den Standy-Modus schicken oder wenigsten für einen bestimmten Zeitraum das WLAN ausschalten. Als zweite Lösung bietet sich an die Code-Sperre bzw. den Lock-Screen zu deaktivieren, da dort die Schuld des unerwünschten DHCP-Fehlers liegt.
