Weitere Gründe zum Intel Core 2 Duo im MacBook Pro 13″

Vor einer knappen Woche hat Apple die MacBook Pro-Reihe aktualisiert. Somit bietet das MacBook Pro 15″ und 17″ jetzt die Möglichkeit einen Intel Core i5 oder Core i7 zu verbauen. Zur Verwunderung vieler Kunden hat Apple in das 13 Zoll Modell nicht wie vermutet einen Core i3 aus der Nehalem-Architektur verbaut, sondern wie bisher einen Intel Core 2 Duo. Ein Bericht auf Ars Technica fasst alle Gründe zusammen, warum “nur” ein Core 2 Duo verbaut wurde. Das hauptsächliche Probleme für Apple war, dass ein Core i3 wesentlich mehr Platz auf dem Mainboard benötigt als ein Core 2 Duo. Vergleicht man dies mit einem MacBook Pro 15″ oder 17″, so fällt auf, dass das Mainboard beim MacBook Pro 13″ nur halb so groß ist. Deshalb steht in einem so kleinen Gerät natürlich nicht so viel Platz zur Verfügung, da auch der Nvidia Grafikchip auf der Hauptplatine noch Platz finden muss. So hätte Apple die Qual der Wahl gehabt – entweder mehr Prozessorleistung oder den Nvidia Grafikchip. Wirft man einen Blick auf den integrierten Grafikkern der Intel Core-i-Serie, so kann dieser Grafikchip nicht einmal mit der Leistung des Nvidia GeForce 320M Grafikprozessor mithalten.

Schlussendlich lässt sich sagen, dass ein Intel Core 2 Duo und ein eigenständiger Grafikchip wesentlich mehr Leistung aufweisen als ein Core i3-Prozessor. Wie auch auf Apples Produktseite zu lesen ist, wollte man dem Anwender eine “Killer Grapfic” und zehn Stunden Akkulaufzeit bieten als einen “nur” schnelleren Prozessor.

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