Das iPad, das auf der Keynote am 27. Januar von Steve Jobs gezeigt wurde, wirkte auf dem Homescreen sehr leer und verlassen. Einer der Gründe ist natürlich das wesentlich größere Display, aber der zweite Grund dafür liegt klar auf der Hand. Einige Standard-Applikationen, die bereits vom iPhone oder iPod touch bekannt sind, fehlen komplett auf dem iPad. So sucht man vergeblich nach einer Uhr, dem Wetterbericht oder den Aktienkursen. Laut John Gruber von Daring Direball, der sich auf sehr gut informierte Quellen beziehen kann, soll das iPad beim Verkaufsstart bzw. in der ersten Version des iPad-OS, nur mit sehr wenigen Programmen an den Kunden ausgeliefert werden. So sollen laut Gruber einige der Standard-Programme auf dem iPad nicht enthalten sein, sodass sich Aktien, Rechner, Uhr, Wetter und Voice Memos nicht auf dem im April ausgelieferten iPad befinden. Als Begründung gibt John Gruber an, dass bei der Entwicklung Schwierigkeiten aufgetreten sind und sich Apple dazu entschlossen einige Standard-Programme auf dem iPad nicht in der ersten Version zu veröffentlichen. Diese Schwierigkeiten lassen sich auf das etwas größere Display zurückführen, da alle Benutzeroberflächen auf ein größeres Display angepasst werden müssen und dabei das Design nicht darunter leiden soll. Sollte dieser Bericht von John Gruber der Wahrheit entsprechen, so wird Apple mit großer Sicherheit die fehlenden Applikationen per Software-Update dem Anwender zum nachinstallieren anbieten.