Seit der letzten Woche steht ein weiterer SDK für das kommende iPad zur Verfügung. Die aktuelle Version 3.2 Beta 2 enthält deutliche Hinweise auf kommende Funktionen im iPad-SDK. Im intern genannten MobileAdressBook, besser bekannt als Adressbuch, finde man eine interessante Funktion, die einige Apps auf dem iPad erweitern könnte. So lässt sich beispielsweise das Adressbuch nicht nur als eigenständiges Programm verwenden, sondern kann als Art Widget auch in anderen Apps benutzt werden. Dies erzeugt einen sehr hohen Nutzen für den Anwender, da er z.B. den Safari-Webbrowser neben dem Adressbuch geöffnet haben kann. Außerdem wurden von Apple die Funktionen der URL’s, die die Intern auf verschiedene Programm verlinken, überarbeitet. Als Beispiel wäre hier die Mail-App anzuführen. Befindet man sich in einer E-mail und klickt dort auf einen Link, der eigentlich auf die mobile Website der New York Times führt, so wird man ohne, dass sich der Safari-Webbrowser öffnet, direkt in die NYT-App auf dem iPad umgeleitet. Ebenfalls wäre dies für eine Adresse im Adressbuch gedacht. Klickt man dort auf einen Ort oder Straßennamen, so öffnet sich die Karten-Applikation. Das Telefonbuch wird durch eine angewählte Telefonnummer beispielsweise im Safari geöffnet. Hierfür könnte man noch endlos viele Möglichkeiten finden, welche Weiterleitungsmöglichkeiten der iPhone SDK 3.2 auf dem iPad bietet.
Höchstwahrscheinlich hat sich Apple bis zum Verkaufsstart noch einige andere Funktionen einfallen lassen, da es angeblich eine kabelose “Sharing”-Funktion für Dokumente gibt. Ebenso könnte es weiterhin spannend bleiben, ob Apple wirklich in der finalen Version des iPads eine iSigh-Kamera einbauen wird. Zum Schluss bleibt noch zu sagen, dass Apple auch an Wörterbüchern arbeitet, da in einem neuen Verzeichnis unter Mac OS X ein bekannter Ordner mit beispielsweise Oxford Wörterbüchern oder Thesaurus gefunden wurde.



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